Besuch Tamedia Druckerei 24.10.2018

Liebe Alumni Mitglieder,

wir waren ganz gespannt, wie das Tamedia Druckzentrum in Zürich von innen aussieht. 20 Mitglieder standen gespannt vor dem Eingang, als sich Roland Willi (Leiter AVOR/Verkaufsinnendienst) und Jürg Mosimann (Geschäftsführer) zu uns gesellten.

Die ersten faszinierenden Details kamen auf: pro Jahr verbraucht das Zentrum 45 Tonnen Papier, verarbeitet 1,2 Millionen Druckplatten und verbraucht 760 Tonnen Farbe. Diverse Zeitungen wie der Tagesanzeiger, die Neue Zürcher Zeitung, die NZZ am Sonntag, Zürcher Oberländer, BAZ, das Migros und Coop Magazin sind nur einige der Auflagen, die in dem knapp 200 Mitarbeitenden-Unternehmen die Rampe, meist in die Nacht, verlassen. 1984 eröffnet steht es im inzwischen umbauten Gelände nahe dem Sihlcity. Es wird in 3 Schichten 7 Tage die Woche gearbeitet, die Prime Time ist natürlich die Nacht, allein zu diesen Stunden werden die Hälfte des gesamten Papierverbrauchs verdruckt, und die Druckmaschinen von mit einer Länge von 98 Metern laufen nahezu mit einer 100%igen Auslastung.

Der Weg ins Innere läuft sehr sympathisch ab – die beiden Herren nehmen sich viel Zeit für uns und die Fülle an Fragen. Erste Station: Plattenherstellung. Die Daten erhalten sie per E-Mail von ihren Kunden und produzieren die zugehörigen Kunststoffplatten auf drei Produktionsstrassen.



Es ist laut im Gebäude, auch zum frühen Abend laufen hier schon die Maschinen – kein Wunder ist dies die grösste Zeitungsdruckerei der Schweiz – wir sind überwältigt, was bei unserem Rundgang alles zum Vorschein kommt. An den Druckmaschinen sind wir live dabei, wie die BAZ entsteht.

Es wird geprüft, korrigiert, terminiert und stets gelächelt. Pro Stunde laufen hier 85.000 Exemplare der BAZ durch. «Reisst denn ab und an das Papier ab?» ist eine Frage – ja, das kann passieren, wenn die Rolle zum Beispiel beim Transport beschädigt ist. Wie sieht denn so eine Rolle aus?