Adecco Schweiz: Fachkräftemangel im digitalen Arbeitsmarkt 22.11.2018

 

Alle Besucher staunen nicht schlecht, dass sich der Abend nicht um die Adecco mit dem roten Logo dreht, sondern um die Adecco Group, die verschiedene Firmen unter dem gleichen Deckmantel vereint. Nicole Burth, CEO Adecco Schweiz, startet auch damit, dass sie nicht über die Adecco mit den Handwerkern redet. Die Adecco Group zählt zu den grossen Arbeitgebern International, in der Schweiz sind über 600 Mitarbeiter für die Gruppe tätig – nicht einberechnet sind sämtliche Leiharbeiter.

Die Gäste sind zahlreich erschienen, jeder einzelne Platz ist besetzt, es müssen sogar Stühle hinzugeholt werden. Was lockt die Zuhörer an diesen Vortrag mit Podiumsdiskussion? Nicole Burth, die studierte Ökonomin, steht nicht zum ersten Mal vor Publikum. In ihrer galanten Art überrascht sie die Gäste mit den verschiedenen Unternehmen der Gruppe. Outplacement; Spezialisiert auf IT; Head Hunting auf C-Level Ebene; Digitale Plattform für kurzfristige Stundeneinsätze an Events oder Catering; etc.

Der Fachkräftemangel im digitalen Arbeitsmarkt ist eine spannende Frage, die viel polarisiert. Die Adecco Gruppe beteiligt sich an vielen verschiedenen Studien, insbesondere auch an der Studie die aufzeigt, dass der Fachkräftemangel ein grosses Problem darstellt. Der erste Gedanke ist folgender: Es entstehen nicht so viele Stellen wie sie verschwinden. Ein Bias sei das. Was nicht berücksichtigt wird, ist das Umfeld – und das Umfeld ist der Profiteur der Digitalisierung.

Jakob Limacher lädt zur Podiumsdiskussion mit Nicole Burth. Wer bereits öfters dabei war, kennt seine erste Frage. Er will von Frau Burth wissen, ob sie sich als CEO oft einsam vorkommt. Sie empfindet das überhaupt nicht so und beruft sich auf ihr Team, mit welchem sie einen starken Austausch pflegt. Endlich darf das Publikum Fragen stellen, die Gäste brennen bereits vor Neugier. Es kommen viele spannende Fragen zusammen, einige kristallisieren sich im selben Thema: "Wie kann es sein, das man mit über 50 keinen Job mehr findet und man gleichzeitig von Fachkräftemangel spricht". Hier gibt es keine abschliessende Antwort. Sicherlich gibt es einige Stellen, wo ein 25-jähriger Neuling, nicht gefragt ist. Sie legt aber auch die Verantwortung in den Arbeitnehmer, rund um Aus- und Weiterbildung.

Jakob Limacher muss die Diskussion stoppen, mit der Begründung, dass er noch nie so lange überzogen hat. Er lädt zum reichhaltigen Apero mit Networking ein.

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Euer Vorstand des Alumnivereins